Vorschau Anlass vom 1. März 2014
Hallo
am 1. März findet wieder eine tolle Wanderung mit Männer-Begegnungen statt. Pierre und ich haben uns in der Umgebung von Tecknau und Wenslingen umgesehen. Von Tecknau führt ein Weg auf der Route ‚passepartout für den Tafeljura‘ durch den Wald im Eital unterhalb der fluhartigen Felsen von Wenslingen. Der Wald ist geschützt, da er einer Vielzahl von Baumen und Sträuchern im Unterholz Lebensraum bietet. Wir gelangen in die Höhe zu einer Karsthöhle, die wir je nach Lust etwas erkunden können. Auf dem Weg setzen wir uns generell mit ‚Verantwortung‘ auseinander und speziell mit gesundheitlichen Aspekten zur ‚Verantwortung unserm Körper und der Seele gegenüber‘ (Der Begriff Leib umfasst diese beiden Aspekte.). Dies bietet sicher wieder Anlass zu an geregten Gesprächen. Wir gelangen weiter in die Höhe auf die Hochebene und nach Wenslingen. Der weitere Weg führt nun oberhalb der Felsenfluh zur Ruine Ödenburg. Sie ist die älteste bekannte Burg im Kanton und geht aufs 10. Jahrhundert zurück. Man erkennt noch viele Gebäudeteile in ihren Funktionen. Wozu hat wohl der sagenhafte Jungfernstein gedient?
In den Mauern der Ruine werden wir auch unser gemeinsames Mittagessen einnehmen. Es besteht wieder die Möglichkeit, am offenen Feuer zu braten. Und natürlich haben wir Zeit und Gelegenheit für Gespräche unter Männern.
Nach der Mittagspause führt der weitere Weg entlang des Bruchs zurück nach Wenslingen, wo wir einen kurzen Blick in die Bärenhöhle werfen können (Sie ist abgeschlossen.). Wir gelangen an einem Biotop vorbei auf die Hochebene und dann durch den Wald hinunter nach Tecknau. Hier wird Pierre uns noch seinen neuen Wirkort im Schulhaus zeigen und auf Informationen zur Bärenhöhle und den Ausgrabungen hinweisen. Wir werden wieder mit einem besinnlichen Moment abschliessen.
Es freut uns, Dich an diesem Tag zu sehen.
Herzlich grüssen
Pierre und Peter
Zu dieser letzten Wanderung im 2013 kam am Samstag dem 2. November der hard core unserer Männer-Bewegung zusammen, die weder Regen noch Sturm vom Treffen abhalten kann. Wir hatten lange Zeit sogar Sonnenschein und recht gute Weitsicht. Diese war auf unserem Weg über lange Strecken zu geniessen. Wir folgten einem fast vergessenen Weg durch Weiden zum Wald am Kienberg. Auf diesem Stück hielten wir zweimal inne für einen Gedankenanstoss. Wie stelle ich mir einen idealen Grossvater vor? Wie habe ich meinen realen Grossvater erlebt? Ein alter Mann soll weitherzig, gütig, bereit zum Zuhören und zum wertschätzenden Kontakt mit andern sein. In der Realität sah es manchmal anders aus: keine Erinnerung an den Grossvater, da er früh verstorben war oder nur sehr selten Kontakt zu ihm bestand, eigenmächtig, die Familie als Despot beherrschend,.. Später orientierten wir uns am Beispiel des Apostels Paulus gegenüber seinem jungen Mitarbeiter Timotheus, dem er einige Monate vor seinem Tod noch schrieb: dem andern danken und ihm vertrauen – den andern aufbauen – zu den eigenen Fehlern und Schwächen stehen können. Diese Gedanken begleiteten uns auf dem Weg durch den prächtigen Herbstwald. Einen weiteren Ausblick ins mittlere Baselbiet genossen wir vom neuen Wildbeobachtungsstand nahe des Hofes Isleten. Der weitere Weg führte uns an diesem Hof vorbei durch den Wald hoch zur Sissacherflue.
Wir fanden inzwischen bei frischem, fast stürmischem Wind eine geschützte Feuerstelle, so dass wir wie gewohnt unsere Würste und Brote braten konnten.
Am 31. August sind wir bei sonnigem und heissen Wetter unterwegs gewesen. Unser Weg führte uns zum Schloss Ebenrain. In dieser schönen Umgebung hielten wir kurz inne und tauschten kurz aus, wie negative Erfahrung und Leid auf uns einwirken und wie wir damit umgehen. Im Weg bergauf zum Spitzenberg war Gelegenheit sich selber und untereinander mit dem Thema zu beschäftigen. An
einem weiteren Halt erfuhren wir, wie David, der König der Juden und Israeliten, mit einer grossen Krise umging, als ihn sein eigener Sohn vom Thron stiess und er schliesslich gegen ihn kämpfen musste. Wieder war Zeit zum Austausch und Gespräch, bis wir bei der Zunzger Waldhütte anlangten und dort unser Mittagessen bereiteten: Holz sammeln, anfeuern, Würste braten, Essen teilen und geniessen. Nach dem Mittag ging es weiter nach Ramlinsburg, wo wir uns in der Kirche für eine Besinnung einfanden. Erneut bezauberte uns das tiefdunkle Blau aus Muranoglas und der Ausblick in den „Garten Gethsemane“ mit dem Kreuz. Hier war auch Gelegenheit für ein Segnen untereinander. Dies ist uns oft unbekannt. Das wohlwollende Zusprechen hat tiefe Auswirkungen und kann heilen und neu stärken. Dies können und wollen wir immer wieder neu in Anspruch nehmen. Anschliessend
trennten sich unsere Wege. Ein Teil der Gruppe wanderte weiter ins Frenkental und von dort nach Liestal. Ein anderer Teil nahm den Weg durch den Wald über den Wolfgraben nach Sissach unter die Füsse. Alle Teilnehmenden genossen die Natur, den Wald, die Sonne und die gemeinsamen Gespräche.
Nach dem Mittag werden wir nach Ramlinsburg wandern und für eine Zeit in die Atmosphäre der Kirche eintauchen, die als Arche mit Ausblick auf das Kreuz von Golgatha errichtet wurde. Nachher werden wir wieder im Wald auf Mergelwegen aber auch Forstpfaden und einem Banntagsweglein nach Sissach zurück gehen. Die Wanderzeiten sind gut berechnet, so dass kein Hetzen entsteht.