Aktuell

Anlass vom 21. März 2026

Hallo unsere letzte Wanderung vom Samstag, 21. März, war etwas Spezielles. Wir trafen uns am Strassenrand einer viel befahrenen Strasse zwischen Füllinsdorf-Frenkendorf und Pratteln. Unser Wanderweg begann hinter einem Zaun und einem Tor. Es war geöffnet, so dass wir starten konnten, hinunter an die Ergolz. Der Widenweg, ein guter Mergelweg, war an diesem Tag gut begangen und befahren. So waren wir froh, nach einem kurzen Wegstück einem ehemaligen Wasserkanal durch den Uferwald entlang der Ergolz gehen zu können. Dabei staunten wir am künstlich angelegten Wasserfall, wie die träge fliessende Ergolz an dieser Stelle plötzlich gewaltig und schnell die Stufe hinunterströmte. Dies veranschaulichte uns, was gerade vorher von unserem Kreislauf gesagt worden war: je enger die durchzufliessende Stelle (grosse Gefässe), desto schneller fliesst das Blut, um im riesigen Bett der Kapillaren fast stillzustehen, damit dort in den Lungen die Aufnahme von Sauerstoff und im Körper die Versorgung der Zellen mit Sauerstoff und Nährstoffen gut stattfinden kann. Der Uferwald bot viel Abwechslung: weiss blühende Schwarzdorne, die gut 5m hoch wuchsen und eine dichte Hecke bildeten, ein Gemisch von Sträuchern und Jungholz und einige alte Bäume, an denen auch Spuren von Biberfrass sichtbar waren. Zwischen Augst und Kaiseraugst bestaunten wir an der Hauptstrasse das ehemalige Zollhaus zwischen Basel und Aargau, von dem das Fricktal lange Zeit unter habsburgischer Herrschaft gestanden war. Wir...

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Vorschau Anlass vom 21. März 2026

Hallo zusammen Pierre und ich haben heute unsere nächste Wanderung erkundet. Wir werden von der Bushaltestelle Pratteln, Hülften der Ergolz entlang bis zur Mündung in den Rhein folgen. Hier gibt es viel Interessantes zu sehen: Einen kleinen Wasserfall, einen Teich an einer ehemaligen Panzersperre, Spuren von der Anwesenheit von Bibern und bei der Einmündung verschiedene, auch selten zu sehende Wasservögel. Von nun an folgen wir den Rheinuferweg, der von den Fischern als Zugang zu den Häuschen mit Lachsfangnetzen und jetzt zum Angeln mit der Rute angelegt wurde und unterhalten wird. Auf diesem Teilstück sehen wir Informationstafeln des Fischerweges, erhalten Einblick in den Aufbau des Rheinufers (Nagelfluh, Sandstein und Kiesbänke) und sind für uns ganz alleine dem Wasser entlang. Diese Idylle wird vor der Rheinsaline durch Vorbereitungen für eine Grossbaustelle unterbrochen, doch wir sind dort auch schon nahe an unserem Ziel. Einiges Spezielles zu dieser Wanderung: Wir treffen uns nicht in Sissach, sondern um 10Uhr direkt bei der Bushaltestelle Pratteln, Hülften der Buslinien 80 und 81 auf der Seite mit Fahrtrichtung nach Pratteln und Basel. Riehen Dorf ab 09:09 (Tram), Hülften an 09:59; Basel SBB ab 09:19, Hülften an 09:44 oder Basel Aeschenplatz ab 09:32 (Bus), Hülften an 09:59; Sissach ab 09:32, Lausen ab 09:36, Liestal ab 09:46 (Bus), Hülften an 09:57. Auf dem Weg gibt es keine Feuerstelle, die wir benutzen können. Nehmt also ein Mittagessen mit, das kein Feuer braucht....

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Vorschau Jahr 2026

Hallo wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Ich wünsche Euch allen eine besinnliche Adventszeit. Sie soll uns eigentlich auf die Wiederkunft Jesu Christi hinweisen und auch eine Zeit des Fastens sein. Dies ging jedoch in den letzten Jahren unter. Für die folgenden Festtage wünsche ich allen ein einträchtiges Zusammensein im Familienkreis (oder im Freundes- und Bekanntenkreis), Freude, Hoffnung und gute Gesundheit. Dies wird mir selbst zunehmend wichtiger. Pierre und ich haben die Planung unserer nächsten Anlässe der 'Männer-Bewegung' im Jahr 2026 gemacht. Wir haben es unter das Thema 'Alles fliesst' gestellt. Wir werden uns mit der Biologie der Flüssigkeitsflüsse in unserem Körper auseinandersetzen und dann zu geistigen Aspekten übergehen: Wechsel unserer Lebensvisionen, in den Beziehungen und letztlich in meinem Gottesbild. Von der Natur her werden wir einiges sehen und hören, was das Wasser zur Ausgestaltung unserer Umwelt beigetragen hat: Salzablagerungen im flachen Meer, Steingeschiebe, das durch die Erosion der Jurahöhen in die Tiefe gelangte und schliesslich zu neuen Felsen erstarrte, und der Fluss von Gletschern, der uns Moränen hinterlassen hatte. Und zudem ist es uns gelungen, Zugang zu einem nun verschlossenen Einblick in die Jurafaltung und Ausbildung der oberrheinischen Tiefebene zu erhalten: im Hagnautunnel der A18 wurde eine Aufwerfung einer sonst in der Tiefe liegenden Gesteinsschicht mit Versteinerungen aus dem Meer gefunden.       Die Daten...

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Anlass vom 25. Oktober 2025

Hallo Am Samstag, 25. Oktober, waren wir zu dritt unterwegs auf unserer Wanderung. Viele hatte achtsame Gründe, dass sie nicht dabei sein konnten, inklusive wegen dem Wetter. Ja, ab Mittag regnete es, wir wurden nass und froren deswegen. Hey, Männer, ihr habt doch verpasst, zu sehen und erleben, was wir erfuhren: Unterhalb des Chienbergs begegneten wir einer Gämse im schwarzen Winterfell in 20-30m Distanz. Und nachdem wir die Umlenkstation der Gipsbahn uns genau angeschaut hatten, sahen wir sie erneut. In der Gipsgrube leuchteten die nassen Gips-haltigen Steine im Kalkfelsen so hell und weiss, wie sonst nie. Und auf einer Wiese sprangen plötzlich 2 grosse Rehe, wahrscheinlich Böcke, die ihr Geweih bereits abgestossen hatten und ebenfalls das Winterfell trugen, elegant und kraftvoll in grossen Sätzen an uns vorüber in den nahen Wald und verschwanden dort. Und das Mittagessen haben wir trocken, geschützt unter dem Vordach der Skihütte von Zeglingen eingenommen. Die Sitzbank war für uns drei gerade gross genug. Und wir haben drei unterschiedliche Kalkregionen durchquert. Sogar wir als Laien konnten die Unterschiede der Steine erkennen: hell, glatt, geschichtet - bräunlich, ohne innere Ordnung, 'en bloc' - grau, raue Oberfläche mit harten Punkten von Korallen- und Muschelresten. Doch der Reihe nach: Wir trafen uns wie gewohnt in Sissach hinter der Kantonalbank und fuhren dann mit einem PW nach Zeglingen. Der Weg ging bald steil gerade hoch zum Chienberg. Einzig einige...

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Vorschau Anlass vom 25. Oktober 2025

Hallo zusammen unsere nächste Wanderung findet bereits am nächsten Samstag statt. Für Pierre und mich werden wir interessante Sachen sehen und Themen hören: Wir werden uns 10:00 Uhr wie gewohnt hinter der Kantonalbank in Sissach vor dem Lebensspielraum treffen. Von dort fahren wir mit Privat-PWs nach Zeglingen. Hier sind wir mitten im Ketten-Jura, der sich hier von kleinen Tälern zerklüftet zeigt, so dass die Kette nicht mehr so deutlich erkennbar ist. Unser Weg  führt uns hoch auf einen Punkt in dieser Kette (Chienberg). Und gerade unterhalb des Gipfelpunktes ist ein komischer Holzunterstand, der sich als Umlenkpunkt oder verlängerten Masten der ehemaligen Transportbahn von Gipsgestein aus der Grube in Zeglingen nach Läufelfingen (Silo12) entpuppt. Diese Bahn wurde bis in die Achtziger-Jahre des letzten Jahrhunderts benutzt und erst dann stillgelegt. Der weitere Weg geht an der Flanke der Isenflue zur Skihütte Staffel beim Skilift von Zeglingen. Nur wenige 100m weiter unten beginnt das Naturschutzgebiet 'Gipsgrube Zeglingen'. 2010 hat ein Kantonsschüler als Maturaarbeit mit Unterstützung von Sponsoren dort einen interessanten Naturlehrpfad angelegt mit Informationen zur Geologie, Geschichte der Grube und heutige Flora. Die Grube musste vom Betreiber nach Erschöpfung eines Grubenteils mit Bauschutt gefüllt und wieder renaturiert werden. Die Flächen enthalten mehrere kleine Biotope und werden als Magerweisen jeweils gepflegt. Dazwischen ist in den abschüssigen Stellen ein...

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Anlass vom 20. September 2025

Hallo Am Samstag, dem 20. September 25, trafen wir uns zu wie meistens in Sissach hinter der Kantonalbank. Der Start war anstrengend, da der Weg über den Stutzweg (der Name deutet schon daraufhin) steil war und unser Wandertag uns zudem mit fast heissem Sommerwetter beschert hatte. Zum Glück war am Waldrand ein Bänkli für eine kurze Rast. Der weitere Weg führte uns dann meist im kühleren Wald hoch zur Sissacher Fluh. Hier war eine geeignete Feuerstelle und in der Nähe genügend Holz, so dass bald ein Feuer loderte, über dessen Glut wir unsere mitgebrachten Würste braten konnten. Das Mittagessen erfolgte als Teilete unserer Lebensmittel, die wir auf unserem traditionellen Tischtuch hergerichtet hatten. Bis die Würste gar waren, hatten wir Gelegenheit, die Aussicht bis in die Berner und Innerschweizer Alpen zu geniessen und auch einiges zur Entstehung des Jura mit seinen Ketten und Tafeln zu erfahren. Der Rückweg führte uns durch ein anderes Tal nach Sissach. Zuerst ging es steil hinunter zur Durchgangsstrasse, die wir aber rasch verlassen konnten, vorbei an den Bauernhöfen Hinteregg (mit einer kleinen Herde von Alpakas, die gerade neben dem Weg weideten und uns neugierig beobachteten), Alpbad, Zelgli und Hintere Halde. Hier war wieder ein kleiner Anstieg zu bewältigen. Danach ging es wieder bergab über den Hof Halden durch die 'Goldküste' von Sissach hinunter zur Allmend und Richtung Bahnhof. Dieses Teilstück machte vor allem durch die Hitze zu schaffen. Darum war eine Pause...

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Vorschau Anlass vom 20. September 2025

Hallo zusammen unsere nächste Wanderung vom 20. September führt uns in den Jura. Wir werden uns 10:00 Uhr wie gewohnt hinter der Kantonalbank in Sissach vor dem Lebensspielraum treffen. Der erste Teil der Wanderung wird einigen von früheren Anlässen her bekannt sein. Wir werden vom Bergweg her auf einem Weg zwischen Grasweiden zum Wald hochgehen und dort nahe des Waldrandes zum Beobachtungsposten gelangen (Wenn kein Wild sichtbar ist, so doch eine schöne Aussicht ins Tal.). Der Weg führt dann auf Mergelstrassen zu einem Bauernhof und weiter die Bergflanke hoch zur Sissacher Flue. Dort werden wir an einer Feuerstelle unser Mittagessen einnehmen und (hoffentlich) die weite und schöne Bergsicht geniessen können. Nach dieser Pause geht es mit uns nur noch bergab, dies wörtlich gemeint. Die Wege führen an schönen Bauernhöfen vorbei zum Alpbad, Zelgli und hinüber zur Halde. Dann sind wir schon am oberen Dorfrand von Sissach. Die Strasse geht mitten durchs 'Goldküstenquartier' zur Allmend und am ältesten Quartier von Sissach vorbei. Bei der Kirche werden wir voraussichtlich Halt für unsere Besinnung machen. Nachher ist es nicht mehr weit bis zum Endpunkt der Wanderung, dem Bahnhof, wo wir uns verabschieden werden. Themen auf diesem Weg werden zum Jahresthema 'Gut älter werden' soziale Veränderungen, die mit dem älter Werden eintreffen können, und wie kulturelle Veränderungen dies beeinflusst haben. Zum Thema 'Geologie' erfahren wir etwas über die Zeit des Jura, in dem auch eben...

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Verschiebung des nächsten Anlasses auf 20. September 2025

Hallo Nachdem ich (Peter) an der letzten Wanderung wegen starken Hüftbeschwerden nicht teilnehmen konnte, bin ich inzwischen operiert worden. Ich bin mit dem Resultat bisher zufrieden. Jedoch dauert es gut drei Monate bis die Prothese stabil mit dem Knochen verbunden ist. Erst danach kann ich meine Wandertätigkeit wieder aufnehmen. Aus diesem Grund verschieben wir die nächste Wanderung von Sissach auf die Sissacher Flue vom Samstag 23. August auf Samstag 20. September. Genaue Angaben werden noch folgen. Herzlich grüssen Pierre und Peter

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Anlass vom 24. Mai 2025

Hallo Am Samstag, dem 24. Mai 25, trafen wir uns zu sechst am SBB Bahnhof in Basel. Mit Pierre Fretz - Peter Meier musste sich aus gesundheitlichen Gründen entschuldigen - fuhren wir mit dem Tram durchs Gundeldingerquartier auf den Dreispitz. Dann ging es hoch zu unserem ersten Höhepunkt, der Bettlerhöhle. Der Name stammt von einer grossen und mehreren kleineren Höhlen, die der Legende nach von Bettlerinnen und Bettlern bewohnt wurden. Schon während der letzten Eiszeit und bis in die Bronzezeit wurden die Höhlen von Menschen als Lagerplatz genutzt. Sie dienten Eiszeitjägern als fester Wohnsitz. Die Höhlen sind in eine Nagelfluh-Felswand geformt, die im Rahmen der Absenkung der oberrheinischen Tiefebene freigelegt worden. Das Bruderholz beherbergte auch Eremiten oder 'Einsiedler', das sind religiöse Menschen, die sich aus der Gesellschaft zurückzogen, um sich der Spiritualität zu widmen.Erdgeschichtlich reichte in der Trias das Ur- bzw. Tethysmeer bis hierher. Danach entstand im Zeitalter des Jura das Jurameer, ein flaches, tropisches Meer, das sich gemäss gängiger Theorie vor etwa 175 Millionen Jahren über weite Teile Mitteleuropas erstreckte. Es war ein Nebenmeer des großen Tethys-Meeres und hinterließ wertvolle fossile Zeugen des Lebens in der Urzeit sowie Ablagerungen von Muschelkalk. In 200 - 300 Metern Tiefe befinden sich in der Nordwestschweiz aus dieser Zeit mächtige Salzlager, da das Meer mit wenig Tiefe immer wieder Salzkristalle durch die Verdunstung ausschied....

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Vorschau Anlass vom 24. Mai 2025

Hallo zusammen unsere nächste Wanderung vom 24. Mai führt uns in die Stadt Basel. Wir werden einige sehr schöne Quartiere und Aussichtspunkte von Basel erleben. Wir werden uns um 09:45 Uhr am Ende der Hauptpasserelle des Bahnhofs SBB Richtung Güterstrasse vor dem Media Markt treffen. Wir gehen zuerst durchs Gundeldingerquartier bis zu unserem ersten Höhepunkt, der Bettlerhöhle. In einer Nagelfluhwand, die älter als die Gletscherzeit ist und im Rahmen der Absenkung der oberrheinischen Tiefebene freigelegt wurde, haben schon früh, vor Jahrtausenden, Jäger in Vertiefungen und später Höhlen übernachtet oder Kulthandlungen ausgeführt. Wir gehen danach weiter im Wald hinter der Rudolf Steiner-Schule über den Jakobsberg (eine ehemalige Besitzung des Siechenhauses St. Jakob) zum Wasserturm. Hier werden wir unser Mittagessen einnehmen, die weite Aussicht geniessen und bei guter Fernsicht und je nach zeitlichen Verhältnissen den Turm besteigen (Kosten Fr. 1.- in Münz oder Twint). Da wir auf dem Bruderholz keine geeignete Feuerstelle gefunden haben, können wir dieses Mal keine Würste braten. Danach geht es weiter durch das schöne Bruderholzquartier mit Einfamilienhäusern und Gärten und weiteren Aussichtspunkten (die Batterie, die Buremichelskopf-Anlage und die grosse landwirtschaftliche Fläche Acht Jucharten) zur St. Margarethenkirche. Hier geniessen wir den Blick über die Stadt mit dem Münster und den beiden weiteren ehemaligen Klausen auf dem Tülliger Hügel und der Chrischona. In...

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