Anlass vom 12. August 2017

Hallo

am 12. August hatten wir gemeinsam eine eindrückliche Wanderung erlebt. Gleich zu Beginn war der erste Input: Wieso beginnen nach dem 50igsten Lebensjahr immer mehr Gebresten? Gibt es Gründe dafür? Sind wieder die Hormone schuld? Kann man diese Situation erklären? Ja, es gibt Erklärungen dafür. Danach sputeten wir zum Bahnhof und fuhren mit Zug und Postauto nach Rünenberg.

Hier erwartete uns sehr warmes Wetter gemildert von einem leichten Wind und Wolken vor der Sonne. Es ging zuerst auf der Ebene zwischen den Feldern durch. Die Bäume hingen voll Früchte, das Getreide war schon eingefahren worden. Bald umfing uns kühler Wald. Hier war eine kurze Rast für den zweiten Input: Gibt uns die Bibel eine Erklärung für unsere begrenzte Lebenszeit? Wir finden in den ersten Geschlechtsregistern der Bibel, dass die Menschen zu Gott auf Distanz gingen und immer hochmütiger wurden, so dass er ihre Lebensdauer begrenzte. Was hat dies für Auswirkungen auf uns heutige Menschen? Bald danach erreichten wir das erste Ziel, die Ruine Scheidegg. Hier war ursprünglich der Wohnsitz einer lokalen Gelterkinder Adelsfamilie. Mit der Zeit wurde ein Anbau mit Stallungen errichtet. Doch ein Brand zerstörte die Burg schon anfangs 14. Jahrhundert noch vor dem Erdbeben in Basel, so dass sie verlassen und nicht mehr aufgebaut wurde. Wir besichtigten die immer noch eindrücklichen Überreste. Von hier ging es ein kurzes Stück bergab im Wald .

Oberhalb von Tecknau befindet sich eine Feuerstelle, die wir sogleich in Beschlag nahmen. Da das Holz vom Regen in der vorherigen Zeit nass war, war das Feuern zu Beginn von einer starken Rauchentwicklung begleitet. Die Würste schmeckten dennoch wunderbar. Unser weitere Weg führte uns ins Dorf Tecknau. Hier besichtigten wir kurz den alten Dorfkern mit vielen wunderschönen Ansichten.

 

Dann ging es wieder bergan. Nun war Gelegenheit und Musse zu längeren Gesprächen untereinander. Am höchsten Punkt befindet sich der grosse Hof Ärnholden.  Von hier ging es langsam durch Getreide- und Maisfelder, vorbei an Obstanlagen und einem Spargelfeld zur Kirche Gelterkinden, die etwas oberhalb des Dorfkerns thront. Wir betraten die Kirche und hielten im Chor inne zu unserer Besinnung über den Tag und Austausch zur gegenseitigen Stärkung. Im Anschluss wanderten wir durch den alten Dorfkern von Gelterkinden zum Bahnhof, wo wir uns voneinander verabschiedeten. Für viele hiess es: Bis zum nächsten Mal (am 25. November)!

Herzlich grüssen Euch

Pierre und Peter

Anlass vom 1. April 2017

Hallo

nun ist schon wieder eine Woche vorbei seit unserer letzten Männer-Bewegung. Wir sind bei schönstem Wetter gestartet (Am Montag lautete die Wetterprognose noch auf Dauerregen für den ganzen Tag.). Der jüngste Teilnehmer war dieses Mal 3 1/2 Jahre alt, der nächst Ältere dann 4 1/2 Jahre (Beide konnten sich nur schlecht miteinander verständigen, da eine Muttersprache norwegisch war.). Wir wanderten durch Tenniken mit vielen im Frühlingsblust stehenden Gärten und über Wiesen zum Wald. Hier erfolgte die erste Rast mit Input zur Bedeutung und Falle des Testosterons im Übergang zur zweiten Lebenshälfte. Weiter ging es wieder über Wiesen entlang des Waldes, vorbei an einem schon herausgeputzten ehemaligen Bauernhof, nahe an einem kleine Weiher, wo sich gerade vorher noch der Reiher niedergelassen hatte, wieder in den Wald. Hier hatten riesige Holzerrmaschinen ganze Baumstämme fein säuberlich entlang des Weges deponiert. Nun ging es bergauf, was den beiden Junioren etwas zusetzte und die Älteren zum gegenseitigen Austausch lockte. Am höchsten Punkt fand sich eine Beige mit Holzstämmen, die zum Rasten und weiteren Input einlud. Die Bibel ist realistisch und schildert von Ehebruch, erzählt von der Ehe eines Propheten mit einer Dirne und ihren Ehebrüchen als Zeichen für die Beziehung von Gott zu seinem Volk und umfasst mehrere Stellen, in denen dieses Verhältnis zwischen Gott und seinem Volk mit einem Ehebund verglichen wird. Diese Gedanken begleiteten uns ein Stück des weiteren Weges. Bald waren wir auch schon bei unserer Feuerstelle angelangt. Hier wurden wir von einer grossen Herde Kühe mit wildem Gebimmel und Muhen erwartet. Bis das Feuer genügend Glut aufwies, um unsere Würste zu braten, vergnügten sich die Junioren damit, am Feuer zu spielen und es immer wieder neu mit Ästen zu füttern. Die andern schmiedeten gemeinsam Pläne für eine längere Reise durch Südamerika oder genossen die Wärme der Sonne. Bald wurde es dann ruhiger, als alle Würste gebraten waren. Auch die Junioren langten tüchtig zu, der Tisch war reich gedeckt. Nach dieser Pause ging es ein kleines Stück auf demselben Weg zurück. Da die Wanderleitung infolge Beaufsichtigung der Junioren sich nicht an der Spitze befand, machte die Gruppe nun einen kleinen Umweg, doch wir hatten ja Zeit genug. Der weitere Weg führt uns durch die Trockenwiesen des Naturschutzgebietes Chilpen. Wir waren jedoch gut einen Monat zu früh, um irgendwelche Orchideen zu sehen. Doch die Vegetation ist so anders, dass man sich irgendwo in der Nähe des Mittelmeers wähnte für die Augenblicke. Am unteren Ausgang des Naturschutzgebietes schenkte der 3 ½ jährige jedem Mann eine Blüte eines Löwenzahns. Weiter folgten wir dem Bach bis zur Kirche in Diegten, wo Pierre extra für uns die Bilder von Walter Eglin aufgestellt hatte. Er führte uns dann auch gleich durch die verschiedenen Kunstwerke dieses Künstlers: Die ‚vom Schicksal gehetzten Menschen‘ im Eingangsbereich weisen zwar auf den Kirchenraum hin, stehen aber doch draussen. Wie oft laden wir solche Mitmenschen nicht in unsere Gemeinschaft ein? Unter der Empore folgen 4 Werke aus unterschiedlichen gestalterischen Epochen: ein Holzschnitt zum ‚barmherzigen Samariter‘, ein buntes Bild zum ‚Untergang von Sodom und Gomorrah‘, eine Fingergrafik mit einem ‚Boten des Herrn‘ und ein Druck mit rohen Holzstücken zum ‚Lebensbaum‘ im Paradies, dem von Adam und Eva und dem Zukünftigen. Aber auch die Kirche in ihrer Gesamtausschmückung, die stark von Walter Eglin geprägt worden war, ist ein sinnreiches Kunstwerk. Alles führt den Blick auf den Altarraum, der mit speziellem Stein gekennzeichnet ist, und den Altartisch, der auch zur Austeilung des Abendmahls dient. Dahinter ein Bild, das das zukünftige Reich darstellt und auch auf Jesu Tod als Schlüssel hinweist, und das von einem Scraffiti umrahmt ist: Die Schlüssel des ehemaligen Kirchenheiligen Petrus und ein Bibelvers, der uns im Streben nach Gottes Reich dieses zuspricht. Auf dem Altartisch ist eine Decke, die vier liturgischen Zeiten zugeordnet wird: Weihnachten, Ostern, Pfingsten und die kleinen Fester dazwischen (u.a. Bet-, Dank- und Busstag). Mit diese Eindrücken gesättigt gingen wir dann auseinander. Die Ältesten hatten noch nicht genug vom Wandern und gingen von Sissach zu Fuss nach Liestal zurück.

Herzlich grüssen

Pierre und Peter

Anlass vom 11. Februar 2017

Hallo

vor wenigen Tagen, am Samstag, waren wir wieder unterwegs. Weder Kälte noch Wolken haben uns abgehalten zu wandern. Und wir wurden belohnt: nach der ersten Rast teilten sich die Wolken und die Sonne erschien. Sogleich war es um gefühlte 5° wärmer. Wir stiegen zuerst über Felder, dann aber lange Zeit im Wald hoch bis zur Ruine Bischofstein. Im Innenhof entfachten wir wie gewohnt das Feuer für unsere Würste und andere Bratsachen. Der gedeckte Tisch sah richtig fein aus und das Essen war abwechslungsreich und schmeckte allen. Als Tisch diente uns der ehemalige Sodbrunnen. So hatten wir Gelegenheit Neuigkeiten auszutauschen und uns besser kennen zu lernen. Nach dem Essen ging es weiter zur Thürner Fluh. Zeus, der 2jährige angehende Blindenhund, genoss es frei springen zu können und glich manchmal einem springenden Reh. Auf der Fluh war uns leider keine Weitsicht in die Alpen vergönnt. Der Weg hinunter nach Sissach bot wieder viel Gelegenheit für Gespräche miteinander, was wir auch ausgiebig nutzen.

 

Auf dem Weg zur Ruine hatten wir zwei Gedankenanstösse. Der erste war im Rahmen des Jahresthemas: Sind wir Männer Sklaven der Hormone? und bot Informationen zum wichtigsten männlichen Geschlechtshormon, dem Testosteron, seinen Wirkungen, dem Spiegelverlauf im Alter,  Gründen zur Abnahme im Alter und den Beschwerden bei einem Mangel. Zusätzlich wurde über zwei weitere, eher unbekannte Hormone berichtet, die sich als richtige Beziehungsförderer in der Familie entpuppt haben (Dieser Input ist auf dieser Webpage unter Downloads zum nochmaligen Nachlesen bereitgestellt.). Im zweiten Gedankenanstoss folgten wir ausgehend von den Weisungen Gottes zur Ehe im Schöpfungsbericht und dem Gesetz Mose verschiedenen Beispielen von Männern im Alten Testament und ihrem Umgang damit, der von Erfolg oder Misserfolg und Verstössen geprägt war.

Den Abschluss begingen wir im Chor der reformierten Kirche Sissach mit Singen, Danken und Gebet füreinander. Wir trennten uns dann mit dem Wissen, dass wir uns in fast zwei Monaten wieder sehen werden.

Herzlich grüssen

Pierre und Peter

Anlass vom 29. Oktober 2016

Hallo

am 29.10. haben sich doch 9 Männer für die Wanderung rund um Wintersingen versammelt, dies obwohl auf 600-900müM Nebel angesagt war. In Wintersingen war es dann wirklich so: unser Mittagsrastplatz schien im Nebel zu liegen. Dennoch zogen wir los. Zuerst ging es kurz durch das schmucke Bauerndorf und schon hoch zum ersten Rebberg. Wir hatten im Dorf den Besitzer getroffen und von ihm die Erlaubnis erhalten, eine kleine Nachlese zu halten, wovon wir sogleich Gebrauch machten. Am Waldrand neben den Reben war der erste Gedankenanstoss: Im Rahmen unseres Jahresthemas ‚Eine Vision für unsere Leben finden‘ war heute der Aspekt ‚Weitergeben‘ dran. Es ist wie im Berufsleben: Lehre – Geselle und Arbeiter – Meister. Weitergeben umfasst viel mehr als Weitersagen, es wird geprägt von unserer Motivation, unserer Haltung, unserem Handeln und Sein. Dadurch hat seine Aussage mehr Kraft als unsere Worte allein. Wir haben dann auch verschiedene Beispiele angeschaut von bedeutenden Männern, von denen uns v.a. die Taten überliefert sind und weniger die Worte (Jesus, Franziskus), von Männern, die nicht so Wortgewandt waren (Moses) oder die das Vertrauen der Mitmenschen durchs Teilen ihres Alltags erwarben (Paulus auf den Missionsreisen als Zeltmacher) oder deren Taten besser in Erinnerung blieben als die Worte (Mahatma Ghandi). Mit diesen Gedanken und ernsthaften Gesprächen unter Männern ging es wieder leicht bergab in den Wald entlang der Holden. Die Blätter der Bäume begannen sich schon intensiv ins Gelb zu verfärben. Und der Dachs (Es war wirklich ein Dachs am Werk; seine Fussspuren waren in der Erde deutlich sichtbar.) hatte einen Eingang zu seiner Höhle, der gut sichtbar auf den Weg führte, wieder zu gegraben. Nun ging es wieder hoch entlang eines kleinen Bächleins, durch eine kleine Schlucht wieder auf  die Ebene oberhalb des Rebbergs. Hier neben einer durch Pfaffenhüetli wunderbar rot leuchtenden Hecke war der Zeitpunkt für den zweiten Gedankenanstoss gekommen: Pierre erzählte aus seinem Leben von Menschen, die ihn als Kind schon prägten. Dies geschah durch ihr Handeln und die Haltung, die dahinter steckte. Die Worte waren schon längst vergessen gegangen. Nun war es nicht mehr weit bis zum Mittagsrastplatz. Und wirklich, der Nebel war höher hinauf gezogen (Leider sahen wir dadurch den oberen Teil der geologischen Tafel unseres Juras nicht mehr.). Bald flackerte ein Feuer und schon waren die Würste aufgesteckt und am Braten. Die Zeit nutzten wir wieder für intensive Gespräche. Nach dem Essen ging es weiter, durch einen weiteren Rebberg, der uns das Dessert lieferte, an alten, nicht abgelesenen Zwetschgenbäumen vorbei und schon langsam hinunter Richtung Kirche Wintersingen. Hier verweilten wir im dankbaren Rückblick und der Anteilnahme an Herausforderungen für Einzelne. Danach: Wir hatten vertrauensvoll den Schlüssel zur Kirche erhalten. Passte dieser auch zum Aufgang zum Turm? Tatsächlich! Hier bestaunten wir das alte mechanische Werk, das mit einfachen Verbindungen ein elektrisch gesteuertes Aufziehen des Werkes erhalten hatte und sogar einen Anschluss an die Funkuhr zur Steuerung. Weiter oben bewunderten wir die Übersetzung der Antriebe mit Seilen aufs Glockenschlagwerk und die Turmuhr. Und so kam es dazu, dass in Wintersingen um 14:05 die Turmuhr nochmals schlug. Aber auch die Dachstockkonstruktion war sehr interessant. Die Kirche hat zwei Schiffe, die senkrecht zueinander stehen. Damit der Blick auf die Kanzel nicht vom Anblick einer Säule getrübt wurde, hängte der Baumeister die Last der Kirchenraumdecke am Dachgiebel auf und leitete es dann auf die Mauern zurück. Im Kirchenraum haben wir nun die Decke genau angeschaut: Sie hängt nur wenige Zentimeter durch, wirklich eine gelungenen Konstruktion. Beim Pfarrhaus trennten sich nun unsere Wege. Doch nächstes Jahr werden wir uns wieder sehen.

Zum Thema des nächsten Jahres schon: In wenigen Wochen werde ich meine Masterarbeit in Präventivmedizin präsentieren. Sie handelt von einem Aspekt zum männlichen Geschlechtshormon Testosteron. Dieses Hormon wird uns 2017 begleiten. Es hat viele unterschiedliche Wirkungen, die für uns Männer und Frauen im Stoffwechsel wichtig sind, es hat eine Wirkung in einem Lebensbereich von uns, der vielfach keine Sprache hat, und es wird für Verhalten von Männern verantwortlich gemacht, die wissenschaftlichen Untersuchungen nicht standhalten können. Wir wollen Aspekte dazu gemeinsam anschauen und auch Parallelen zum geistlichen Leben suchen.

Ihr alle seid jetzt schon herzlich eingeladen, daran teilzunehmen. Über die genauen Daten werden Pierre und ich noch informieren.

Herzlich grüssen

Pierre und Peter

Anlass vom 1. Oktober 2016

Hallo Männer

am 1.Oktober sind wir wieder zusammen losmarschiert. Halt, zuerst haben wir uns ausgiebig begrüsst, haben sich die meisten doch schon mehrfach gesehen; und im Alltag ist der Kontakt oft unterbrochen, da wir an verschiedenen Orten wohnen und in verschiedenen Gemeinden mitarbeiten. Nun ging es los, durch das schöne Tiergarten-Quartier hoch und dann durch den Wald zur Sichtern. Dieses Mal wurden wir sogar von einem Blindenhund i.A. (in Ausbildung) begleitet, einem schönen Grosspudel. Auf den Sichtern hörten wir zu unserm Thema ‚Auftrag für unser Leben: Umsetzen und handeln‘ einen Überblick über das Leben von Abraham, dem Stammvater der Juden und der Araber: Gott schaute nicht so sehr auf sein Handeln, sondern auf sein Vertrauen (Dies ist auch für uns ein Trost; misslingt doch vieles, was wir eigentlich gut beginnen wollten). Der Weg führte und durch Wald und Felder. Am Waldrand mit schönen Blick nun auf das im ’schwarzen‘ Nachbarkanton gelegenen Nuglar hörten wir dann Ausführungen zu grössten Gebot, dem Gebot der Liebe zu Gott, zum Nächsten und uns selbst. Alle diese drei Aspekte sind geheimnisvoll miteinander verbunden und daraus entsteht die Kraft zum Handeln. Der weitere Weg führte über die Ebenen und die Weiden von Muni. Im Wald  sahen wir direkt neben dem Weg Grabspuren von Wildschweinen. Und  dann war unser Ziel unerwartet da: die Jagdhütte in Schweini, zuoberst im Röserntal. Hier war Holz in Fülle, eine gut gepflegte Feuerstelle und bald konnten unsere Würste über der Glut braten. Christian erzählte uns in der Wartezeit von den neuen Zielen des Bücherladens Arche: Der Verein reagierte auf Rückgänge im Bücherverkauf mit einem ‚Dennoch‘ und wandelte einen Teil der Verkaufsfläche in ein Café, einen Ort der Begegnung unter Menschen aus verschiedenen Gemeinden, um. Dies war gerade rechtzeitig beendet, denn plötzlich schüttete es aus Giesskannen. Zum Glück hatte die Jagdhütte einen grossen gedeckten Vorplatz, so dass wir das Essen im Trockenen geniessen konnten. Als wir wieder aufbrechen wollten, hatte der Regen auch schon aufgehört, eine wunderbare Planung. Nun ging es wieder zurück, durch die Wälder bis zum Beginn des Oristals, wo wir zum Abschluss im Versammlungsraum der Heilsarmee Liestal einkehren konnten. Nach einem kurzen Moment der Besinnung und des Singens verabschiedeten wir uns wieder voneinander. Alle waren um  neue Erfahrungen und gute Begegnungen bereichert worden. Und vielfach hörten wir ‚Bis zur nächsten Wanderung …‘

Ja, am 29. Oktober werden wir uns wieder treffen. Dieses Mal geht es in den Raum Wintersingen.

Herzlich grüssen Euch

Pierre und Peter

Anlass vom 18. Juni 2016

Hallo zusammen

in diesem Sommer bin ich in meine Masterarbeit abgetaucht und nun langsam wieder an der Oberfläche angekommen. Deshalb kommt der Bericht über unsere  Wanderung vom 18.6. sehr spät. Pierre und ich haben schon die nächste Wanderung erkundigt, doch davon später.

Bei der letzten Wanderung haben wir uns in Lausen getroffen, acht Männer im Alter ab 10 Jahren (und etwas älter). Der Weg führte uns zu Beginn an schönen, blühenden Gärten vorbei auf die Höhe oberhalb des ehemaligen Steinbruchs von Lausen. Hier am Waldrand mit Blick aufs ganze Ergolztal hatten wir den ersten  Gedankenanstoss, der uns vom Wahrnehmen von Hinweisen auf unserem Lebenweg (dem Thema der vorletzten Wanderung am Adlerberg) zum Bitten und Danken führt. Bitten und Danken im gleichen Atemzug genannt, da unsere Begabungen oft mit Ecken und Kanten versehen sind, die uns auch zu schaffen machen. Doch gerade dies kann uns weiterhelfen, unseren Lebensweg zu finden. Ermutigend für uns waren Hinweise aus medizinischen Studien, dass bei Krankheiten Gebet für sich oder für andere eine positive Wirkung auf den weiteren Krankheitsverlauf gezeigt haben. Diese Gedanken begleiteten uns eine Zeitlang. Der Weg führte weiter duch den Wald auf einem Waldlehrpfad. Dies war gerade für unsern jüngsten Mann lehrreich und interessant. Bei den ehemaligen Tongruben hatten wir den zweiten Halt mit einem weiteren Gedankenanstoss  zum Thema: Wem schulde ich eigentlich Dank? Wer ist der Geber aller Gaben? Unser Schaffen allein bringt das, was wir im Wald und auf den Feldern am Wachsen, Blühen und Frucht Bringen sehen, nicht zustande. Auch diese Gedanken begleiteten uns auf dem nächsten Stück des Weges. Wir hatten genügend Zeit, die Tongruben zu besichtigen und dann weiter dem Weg entlang der Tafeln mit Informationen zu Bäumen und Tieren des Waldes zu folgen, bis wir am Waldrand oben bei Ramlisburg unsere Grillstelle erreichten. Hier zündeten wir ein zünftiges Feuer an, das dem einsetzenden Nieselregen trotzte und die Würste zu herrlichem Duft erweckte. Während des Essens beobachteten wir zwei Gewitterzüge, die von Süden östlich und westlich von unserem Standort mit heftigstem Regen vorbeizogen, ein eindrückliches Schauspiel !. Punktlich zur Weiterreise hörte der Niesel auf und wir gelangten trocken nach Ramslinsburg, wo wir in der Kirche Halt machten. Dieses Gebäude wurde von einem Gast der Gemeinde gestiftet und lässt uns stimmungsmässig und farblich an die Arche und die Sintflut erinnern. Wir genossen einen Moment der Stille, des Dankes und der Bitte füreinander. Der weitere Weg führte im Wald an Rand der Zunzger Hard nach Sissach zurück. Hier holte uns der Regen nochmals ein. Doch dies konnte unsere Stimmung nicht mehr trüben. Wir hatten viel miteinander zu reden und auszutauschen, zu den Gedankenanstössen des Vormittags oder zu Erlebten aus unserm Leben und mehr. Hier in Sissach verabschiedeten wir uns in der Gewissheit, dass wir uns im Herbst wiedersehen können.

Ja, inzwischen sind die nächsten beiden Wanderungen terminlich festgelegt: Wir werden uns am im Oktober gleich zweimal sehen, am 1.10. und dann am 29.10. Die erste Wanderung ist im Raum südlich von Liestal, die zweite im Raum nördlich von Sissach – Gelterkinden. Dazu seid Ihr alle ganz herzlich eingeladen. Pierre und ich freuen uns schon, mit vielen von Euch diese beiden Tage zu verbringen.

Herzlich grüssen Euch

Pierre und Peter