Vorschau Anlass vom 30. Mai 2026
Hallo zusammen
Pierre und ich möchten Euch auf unsere nächste Wanderung ‚Gluschtig‘ machen.

Wir werden uns um 09:30 (Circa-Zeit, da auf den Reiseplänen wegen Bauarbeiten mit Verspätungen zu rechnen ist) an der Bushaltestelle St. Jakob an der Brügglingerstrasse Richtung Dreispitz treffen. Von dort ist es ein kurzes Stück von ca. 800m zwischen Tramgeleisen und unter Strassen durch zum Eingang des geologischen Denkmals Rheintalflexur. Wir werden eine Autobahntunnelhöhe in die Tiefe klettern und dabei die senkrecht aufgestellte Kalkschicht bestaunen können, die sonst nur in der Tiefe sichtbar ist und viele Versteinerungen von frühen Meeresschnecken und Tintenfischen enthält. Anschliessend wandern wir der Birs entlang auf dem Biberpfad. Die Birs ist auf diesem Teilstück renaturalisiert worden. Kurz nach dem Unterqueren der Bruderholzstrasse vor Münchenstein überqueren wir die Birs über die alte Holzbrücke. Hier sieht man ebenfalls Spuren der senkrecht gestellten Kalkschichten der Rheintalflexur. Von nun an begleitet uns die A18 in der Nähe. Wir kommen am Wasserfall der Birs vorbei, der seit viele Jahren durch ein Wehr gebildet wird, über das elektrischer Strom erzeugt wird. Kurz danach ist eine Raststelle mit Feuerplatz (aber kein Brennholz in der Nähe und wir befinden uns in einem Naturschutzgebiet) für unsere traditionelle Mittagsteilete. Nachdem wir uns gestärkt haben, geht es weiter. Etwas oberhalb von Münchenstein überqueren wir die Birs erneut und gehen durch das Wohnquartier Neumatt – Zollweiden bis zum Strassenkreisel. Wenn es uns erlaubt wird, werden wir dort in der griechisch-orthodoxen Kirche unserer Besinnung durchführen. Von hier geht es dann weiter zum Kleinkraftwerk der Birs, wo wir einerseits die moderne Fischleiter sehen und die Abzweigung des Dalbe-Dyychs von der Birs. Dem Dyych folgen wir nun durch die Neue Welt und dem Park im Grünen mit seinen Teichen.Vielleicht werden wir auch den Dinosaurier, einen Seismosaurus, sehen. Wir folgen weiter dem Dyych bis zum St. Jakob.

Thematisch wird uns sicher die Rheintalflexur (mit Bildung der Oberrheinischen Tiefebene) beschäftigen und auch das Thema Lebensvisionen: Wie verändern sie sich während unseres Lebens? Gehen sie alle in Erfüllung oder gibt es Brüche darin? Über ein solches Beispiel werden wir uns ebenfalls unterhalten.
Zur Wanderung: 8,0km, 60 Höhenmeter, Mergelweg und auch asphatierte Teilstücke.
So, nun hoffen wir, dass Ihr das Monatsende kaum mehr erwarten könnt bis wir uns wieder sehen können.
Herzlich grüssen Euch
Pierre und Peter