Anlass vom 16. Juni 2012
Hallo liebe Männer
Mitte Juni sind wir bei super Wetter losgezogen. Pierre hat uns seine
nähere Heimat gezeigt. Beim Pfadiheim erfuhren wir etwas aus dem Leben des Diegter Künstlers Walter Eglin, der hier ca. 1940-1960 gelebt hatte und das Haus auch mit Mosaiken und Malereien geschmückt hatte. Nun folgten wir dem Bauchlauf, zuerst dem Diegter Bach und dann dem Dietisberger Bach bis zum Wasserfall, der zu allen Jahreszeiten Leute ins Staunen versetzt und auch zum Überhang-Klettern herausfordert. Wir folgten weiter dem Bachlauf bis wir selber eine Wasserschnelle überwinden mussten und nun eher einem Wildwechsel folgten, um schliesslich aus der engen Schlucht herauszufinden. Nun waren wir schon beim Dietisberg und
fanden oberhalb der Siedlung unsere Feuerstelle. Inhaltlich hat uns unser Erleben mit unsererm leiblichen Vater beschäftigt mit seinen guten und unerfreulichen Seiten, das unser Bild von unserem Gottvater mitprägt.
Nach einer reichhaltigen und sehr abwechslungsreichen Stärkung wanderten wir wieder bergab auf der anderen Seite der Hard Richtung Ober Diegten. In der Waldhütte genossen wir einerseits die schöne Aussicht aufs Tal und hielten einen Moment inne, um den Tag nochmals vor unseren Augen vorübergehen zu lassen, die Inputs zu verdauen und unserem Gottvater zu danken. Bald war dann schon wieder Zeit zum Abschied nehmen bis zum nächsten Treffen am 15. September wieder im Raum Diegten.
Herzlich grüsen
Pierre und Peter
Wiederum hat sich eine kleine Schar mutiger Männer und ein Hund den Weg unter die Füsse genommen und ist im herrliche gefärbten Herbstwald unter einem sehr abwechslungsreichen Himmel mit unterschiedlichen Belichtungen der Natur hochgestiegen zur Spitze des Chienbergs oberhalb Sissach.
Auf dem Weg erzählten zwei Männer wie sie Stolz und Scham bei sich erlebten: Als Männer streben wir nach Idealen. Positive wie Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Verständnis erfüllen uns mit Stolz. Negative wie Gewalt, Sexismus, Verbrechen lösen in uns Scham aus. Stolz im positiven Sinne heisst auch, dass ich und du zusammen gewinnen. Wenn ich egoistisch nur an mich denke auf Kosten des du, verliere ich langfristig.
Wir genossen die Farben des Waldes und der Felder vom Turm der Ruine Bischofstein aus und zogen dann weiter zur Böckter Flue. Wie es schon Brauch ist, brieten wir dort am Feuer unsere Würste und weiteren Zutaten und genossen das Essen aus der reichhaltigen Tafel, zu der jeder von uns seinen Beitrag geleistet hatte. Auch der Hund genoss seinen Anteil.
Am Nachmittag hatten wir auf der weiteren Wanderung viel Zeit für persönliche Gespräche. Der Weg führte uns zum Sonnenhof, dem Haus der Stille oberhalb Gelterkinden, wo wir eine besinnliche Pause mit Rückblick und Gesang machten. Danach führte uns der Weg oberhalb Böckten durch Feld und Wald wieder nach Sissach zurück. Alle Teilnehmer hatten sich über das Naturerleben und die Gemeinschaft gefreut und wir gingen bereichert auseinander.