Anlass vom 22. Oktober 2011

Hoi mItänand.

Ich komme gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten mit meinem Bericht zu unserer Wanderung der Männerbewegung vom 22.10.2011. Ja, die Zeit vergeht wie im Wind.

Wiederum hat sich eine kleine Schar mutiger Männer und ein Hund den Weg unter die Füsse genommen und ist im herrliche gefärbten Herbstwald unter einem sehr abwechslungsreichen Himmel mit unterschiedlichen Belichtungen der Natur hochgestiegen zur Spitze des Chienbergs oberhalb Sissach.

Auf dem Weg erzählten zwei Männer wie sie Stolz und Scham bei sich erlebten: Als Männer streben wir nach Idealen. Positive wie Gerechtigkeit, Gemeinschaft und Verständnis erfüllen uns mit Stolz. Negative wie Gewalt, Sexismus, Verbrechen lösen in uns Scham aus. Stolz im positiven Sinne heisst auch, dass ich und du zusammen gewinnen. Wenn ich egoistisch nur an mich denke auf Kosten des du, verliere ich langfristig.

Wir genossen die Farben des Waldes und der Felder vom Turm der Ruine Bischofstein aus und zogen dann weiter zur Böckter Flue. Wie es schon Brauch ist, brieten wir dort am Feuer unsere Würste und weiteren Zutaten und genossen das Essen aus der reichhaltigen Tafel, zu der jeder von uns seinen Beitrag geleistet hatte. Auch der Hund genoss seinen Anteil.

Am Nachmittag hatten wir auf der weiteren Wanderung viel Zeit für persönliche Gespräche. Der Weg führte uns zum Sonnenhof, dem Haus der Stille oberhalb Gelterkinden, wo wir eine besinnliche Pause mit Rückblick und Gesang machten. Danach führte uns der Weg oberhalb Böckten durch Feld und Wald wieder nach Sissach zurück. Alle Teilnehmer hatten sich über das Naturerleben und die Gemeinschaft gefreut und wir gingen bereichert auseinander.

Kommst Du das nächste Mal auch mit?

Ich wünsche Dir besinnliche Weihnachten und ein reiches Neues Jahr 2012.

Herzlich grüssen

Hansruedi und Peter

Vorschau Anlass vom 22. Oktober 2011

Hallo

am 22.10., also an diesem Wochenende, treffen wir uns wieder zu unserer letzten Wanderung dieses Jahr. Das Wetter ist viel versprechend und der Wald ist bereits bunt gefärbt. Wir wollen die Gelegenheit nutzen für eine Wanderung auf die Böckterflue. Dort bei schönster Sicht auf den oberen Teil des Oberbaselbietes und den ganzen Basler Jura wollen wir zum Mittagessen verweilen. Der Rückweg führt uns dann über den Sonnenhof, das Retraitenhaus der Schwestern von Grandchamp, nach Gelterkinden, wo wir mit der Bahn nach Sissach zurückkehren.

Inhaltlich wird uns unser eigenes Bild vom Mann-Sein bewegen, speziell das, worauf wir stolz sein könne, aber auch, das was uns beschämt. In einem weiteren Teil setzen wir uns mit den Ansichten von anderen – Männern und Frauen – mit dem Mann-Sein auseinander. So wollen wir uns etwas realistischer erkennen. Dazu helfen wie immer die Gespräche untereinander von Mann zu Mann.

Ich lade Dich ganz herzlich ein, am Samstag um 10Uhr zu uns zu stossen. Hinter der Kantonalbank in Sissach treffen wir uns.

Herzlich grüssen Dich

Hansruedi und Peter

Anlass vom 27. August 2011

Hallo

am 27. August haben wir so einen richtigen Sommertag erwischt. Als wir uns am üblichen Treffpunkt in Sissach trafen, war der Himmel bedeckt. So war es gerade günstig für den etwas steilen Aufstieg zur Thürner Flue.

Der Weg führte durch Obstbäume, die schon geerntet waren oder die noch auf die Lese warteten. Auf der Thürner Flue schien die Sonne durch die Wolken, so dass das ganze Ergolztal von Sissach bis Lausen im besten Licht erschien.

Hansruedi hatte wiederum einen Gast, nun aus England, mitgebracht. Es war interessant, mit ihm auszutauschen, wie die Lebensbedingungen in seinem Heimatland sind. Der Weg führte uns weiter durch den Wald des Gelterkinder Berges. Inhaltlich setzten wir uns mit unserm Bild von Gott und den Einflüssen aus der Beziehung zu unserem leiblichen Vater auseinander. In der Waldhütte der Bürgergemeinde konnten wir unser Mittagessen unter Dach einnehmen. Und gerade in dieser Zeit regnete es in Bindfäden. Dennoch konnten wir heiss gebratene Würste vom Feuer geniessen und nutzten auch die Zeit für Gespräche von Mann zu Mann. Rechtzeitig zum Abmarsch hörte der Regen auf und die Sonne begleitet uns für den Rest des Tages. Die weitere Wanderung führte uns durch den Wald bis oberhalb Gelterkinden, wo sich das Dorf von oben in bester Sicht zeigte.

Wir machten in der katholischen Kirche einen kurzen Halt für einen besinnlichen Schluss, bevor wir im Zug wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückkehrten.

Herzlich grüssen

Hansruedi und Peter

Vorschau Anlass vom 27. August 2011

Hallo

für unseren nächsten Männer Bewegungs-Tag vom 27. August, also zwei Wochen nach Ferienende, haben Hansruedi und ich wieder etwas Tolles geplant. Wir werden uns wie gewohnt in Sissach treffen. Die Wanderung führt uns diese Mal auf die Thürner Fluh mit herrlichem Ausblick auf Sissach und das Tal hinunter. Dort werden wir auch bräteln und unser Mittagessen teilen.

Auf der Wanderung setzen wir uns dieses Mal mit meinem Bild / meinen Bildern von Gott auseinander und auch, inwiefern diese Bilder vom Bild über meinen „allmächtigen“ leiblichen Vater während meiner frühen Kindheit geprägt sind. Da liegt wirklich viel Gesprächsstoff und auch Explosives drin!

Wir laden Dich herzlich ein, mit uns mitzukommen und auch Deinen Sprengstoff mitzunehmen.

Also bis Ende August um 10.00Uhr hinter der Kantonalbank in Sissach.

Herzlich grüssen

Hansruedi und Peter

Anlass vom 9. April 2011

Hallo

Am 9. April haben wir auf unser Männerwanderung eine eigentliche Frühjahrsblüten-Fahrt erlebt. Bei prächtigstem Wetter sind wir von Sissach losgezogen. Dieses Mal hatten wir sogar einen Gast aus Deutschland mit uns.

Beim Schloss Ebenrain mitten im Park war der erste Halt. Fritz hielt uns einen Spiegel vor, in dem wir uns erkannten. Dann begann ein steiler Aufstieg zur Zunzger Waldhütte. Gezwungen durch den schmalen Pfad liefen wir hintereinander, was intensive Gespräche zu zweit ermöglichte. Unterwegs berichtete Hansruedi über die Herkunft unseres Selbstbildes: Eltern, Lehrer, Vorbilder aber auch Gott unser Schöpfer und Vater. Vor der Zunzger Waldhütte entfachten wir in kurzer Zeit ein Feuer, um unsere Würste zu braten und dann mit den andern mitgebrachten Lebensmitteln gemeinsam zu verzehren. Danach ging’s Richtung Ramlinsburg. Ausserhalb des Waldes erwartete uns eine Fülle von blühenden Bäumen in allen Tönen von weiss bis rosa. In Ramlinsburg machten wir einen Halt in der Kapelle.

Wir alle waren beeindruckt von der Botschaft, die in der Architektur ausgedrückt wurde: Wir Menschen sind geborgen in einer Arche und das Kreuz Jesu steht draussen, ausgesetzt allen Witterungen und einsam.

Gerecht wäre es ja genau umgekehrt. Aber dies ist die Botschaft des Evangeliums: Jesus nimmt unseren Platz ein und wir erhalten Schutz. In diesem Liebesangebot liegt Kraft für Veränderung, und Grenzen können überwunden werden. Dies gilt uns persönlich.

Hernach ging es durch den Wald, entlang eines Baches und durch blühende Felder und Obstanlagen wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Herzlich grüssen

Hansruedi und Peter