Anlass vom 31. August und Vorschau Anlass vom 2. November 2013

Hallo lieber Leser, lieber Mitwanderer

heute geht es um Rückblick und Ausblick gleichzeitig.

Am 31. August sind wir bei sonnigem und heissen Wetter unterwegs gewesen. Unser Weg führte uns zum Schloss Ebenrain. In dieser schönen Umgebung hielten wir kurz inne und tauschten kurz aus, wie negative Erfahrung und Leid auf uns einwirken und wie wir damit umgehen. Im Weg bergauf zum Spitzenberg war Gelegenheit sich selber und untereinander mit dem Thema zu beschäftigen. An einem weiteren Halt erfuhren wir, wie David, der König der Juden und Israeliten, mit einer grossen Krise umging, als ihn sein eigener Sohn vom Thron stiess und er schliesslich gegen ihn kämpfen musste. Wieder war Zeit zum Austausch und Gespräch, bis wir bei der Zunzger Waldhütte anlangten und dort unser Mittagessen bereiteten: Holz sammeln, anfeuern, Würste braten, Essen teilen und geniessen. Nach dem Mittag ging es weiter nach Ramlinsburg, wo wir uns in der Kirche für eine Besinnung einfanden. Erneut bezauberte uns das tiefdunkle Blau aus Muranoglas und der Ausblick in den „Garten Gethsemane“ mit dem Kreuz. Hier war auch Gelegenheit für ein Segnen untereinander. Dies ist uns oft unbekannt. Das wohlwollende Zusprechen hat tiefe Auswirkungen und kann heilen und neu stärken. Dies können und wollen wir immer wieder neu in Anspruch nehmen. Anschliessend trennten sich unsere Wege. Ein Teil der Gruppe wanderte weiter ins Frenkental und von dort nach Liestal. Ein anderer Teil nahm den Weg durch den Wald über den Wolfgraben nach Sissach unter die Füsse. Alle Teilnehmenden genossen die Natur, den Wald, die Sonne und die gemeinsamen Gespräche.

Am 2. November ist es dann wieder so weit. Wir werden dann von unserm Treffpunkt in die Höhe am Chienberg entlang zum neu erstellten Aussichtsjagdsitz oberhalb der Letten gehen. Auf dem Weg werden wir uns mit dem letzten Lebensweg, dem alten Mann und Grossvater auseinandersetzen, seiner idealen Entwicklung und Ausprägung und seinen Irrwegen in der Entwicklung. Dann werden wir weiter auf die Sissacher Flue gelangen, wo wir unser Mittagsmahl ums Feuer geniessen. Der weitere Weg führt und durch die Obstanlagen und Weinberge des Fluebergs wieder nach Sissach hinunter. Dort finden wir wieder einen Moment der Besinnung.

Du bist herzlich eingeladen, mitzuwandern ! Also bis dann

Pierre und Peter

 

Vorschau Anlass vom 31. August 2013

Hallo

gestern haben Pierre und ich unsere nächste Wanderung angeschaut. Doch zuerst:

Es gibt eine Terminänderung: Wir werden uns schon am 31. August treffen und nicht erst am 16. September. Dies weil kurzfristig eine Terminkollision entstand. Und natürlich hoffen wir, dass wir noch vom schönen Sommerwetter profitieren können.

Wir werden durch den Wald am Zunzgerberg hochgehen bis zur Waldhütte und dort rasten (Es gibt wieder eine Feuerstelle zum Wurst braten!). Der Weg im Wald geht zum Teil auf kleinen Pfaden durch Himbeeren und Brombeeren. In vier Wochen werden die Brombeeren dann so richtig reif sein. Kleine Versucher haben wir schon genossen. Auf dem Weg setzen wir uns mit einem herausfordernden Thema auseinander: Wie werde ich damit fertig, dass plötzlich nicht mehr alles so klappt, wie ich es lange gewohnt war? Eine Kündigung der Arbeitsstelle; der Sohn, der mich kräftemässig überrundet; Gebresten, die beginnen und eine regelmässige Einnahme von Medikamenten benötigen; das Gedächtnis oder die Lebensenergie, die langsam nachlassen; die pubertierenden Kinder fordern mich immer mehr; die Kinder sind gerade ausgeflogen, die Beziehung zu meiner Partnerin ändert nun und wie gehen wir damit um? etc.. Vielleicht erfahre ich auch in der Beziehung zu Gott eine Krise? Wieso lässt er dies zu? Wieso spricht mich die tägliche stille Zeit nicht mehr so an? Wieso ist Gott mir so fern? Vielleicht hadere ich mit Gott oder streite mit ihm wie es vielen bedeutenden Personen im Alten Testament auch erging (David und andere Psalmdichter, Jeremia und andere Propheten, Hiob). Wir wollen diese Fragen aufnehmen und uns Zeit nehmen, darüber nachzudenken und mit andern Männern über ihre Erfahrung auszutauschen.

Nach dem Mittag werden wir nach Ramlinsburg wandern und für eine Zeit in die Atmosphäre der Kirche eintauchen, die als Arche mit Ausblick auf das Kreuz von Golgatha errichtet wurde. Nachher werden wir wieder im Wald auf Mergelwegen aber auch Forstpfaden und einem Banntagsweglein nach Sissach zurück gehen. Die Wanderzeiten sind gut berechnet, so dass kein Hetzen entsteht.

Wir laden Euch alle ein, mit uns mitzukommen in vier Wochen und freuen uns, Dich zu sehen und mit Dir austauschen zu können.

Herzlich grüssen

Pierre und Peter

 

Vorschau Anlass vom 25. Mai 2013

Hallo

vor zwei Tagen waren Pierre und ich unterwegs und haben uns die nächste Wanderung angeschaut. Es wird landschaftlich und botanisch eine der schönsten Wanderungen werden, die wir bisher durchgeführt haben. Und wir haben wieder viel Zeit fürs gemeinsame Gespräch.

Wir werden mit dem Bus 10:03 in Sissach ab (Besammlung wie gewohnt hinter der Kantonalbank Punkt 10:00) nach Eptingen fahren. Vor dort wandern wir bergauf ins Gebiet  Walten und Eichelbergfue. Der Weg führt durch Trockenwiesen und Mischwälder mit viel Unterholz. Wir haben auf dem Weg Knabenkräuter gesehen und viele Knospen anderer Orchideen. Das Unterholz ist voll interessanter Sträucher: Stechpalmen, Buchs und Ginster. Die Aussicht Richtung Challhöhe oder Bölchen und Passwang ist fantastisch. Immer wieder gibt es Wiesenränder und Felsen, die diesen Ausblick möglich machen. Dann führt der Weg unter den Felswänden des Walten durch, eine Gegend voll Gräben und Steinbrocken wie in einer anderen Welt. Wir gelangen auf eine grosse Trockenwiese, die im Moment voll blühender echter Schlüsselblumen ist (die mit den dunkelgelben Blüten) und wenn wir Glück haben bei unserer Wanderung voll Orchideen. Auf einer Wiese fand ich schon Orchideen wie im Chilpen. Jetzt geht es nochmals kurz hoch zu einer Flue, die den Namen Refugium oder Schanz hat. Hier finden sich neben Spuren von Gemsen und Wildschweinen Reste einer Mauer, die zu einem Wehrturm der älteren Burg Wild-Eptingen gehört, die wahrscheinlich im 12./13. Jahrhundert gebaut worden war, wenig später aber zu Gunsten einer grösser ausgebauten Burg gegen den Dietisberg hin verlassen wurde. Hier werden wir an einem Feuer unser Mittagsmahl haben. Hinunter führt uns der Weg zur Eichelbergflue, einem Aussichtspunkt oberhalb von Eptingen, und durch Buchsbüsche und Ginster wieder nach Eptingen zurück. Hier werden wir den Nachmittag in der Kirche abschliessen.

Inhaltlich werden wir uns mit verschiedenen Aspekten derjenigen Lebensepoche auseinandersetzten, die gezeichnet ist durch Sturm und Drang, grosse Visionen und Ideale, Aufbau eines Lebens der fast unbegrenzten Möglichkeiten. Auch im geistlich-spirituellen Leben finden sich dazu Parallelen.

Wir laden Euch alle herzlich ein, am 26.5. dabei zu sein.

 

Herzlich grüssen

Peter und Pierre

 

Vorschau Anlass vom 16. März 2013

Hallo liebe Freunde, hallo lieber Leser

Pierre und ich haben dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm mit schönen Wanderungen im oberen Baselbiet (Raum Sissach und Diegten) und Themen zu spirituellen Erfahrungen in verschiedenen Lebensphasen zusammengestellt.

Am Samstag, 16. März, führt uns die Wanderung von Tenniken auf der Westseite des Diegtertals durch die Wälder und Weiden entlang der Höfe in der Höhe nach Diegten. Auf dem Weg gibt es einen Platz mit wunderbarer Aussicht ins Tal gen Sissach mit einer Gelegenheit, das mitgebrachte Picknick auf dem Tischtuch auszubreiten, so dass ein vielfältiges Mittagessen entsteht. Natürlich fehlt auch die Feuerstelle zum Braten der Würste nicht. Inhaltlich werden uns Anstösse begleiten, welche Spuren in unserem Leben Hinweise für eine erste Gottesbegnung sein können.

Jedenfalls haben wir viel Gelegenheit in einer wunderbaren Umgebung in der Natur uns zu bewegen, zu schauen, zu riechen, zu hören (jetzt schon sind am Morgen früh die Singvögel sehr aktiv) und mit andern Männern auszutauschen über ihre Erfahrungen und vielleicht mit jemanden ein gemeinsames Projekt starten. Lass Dich überraschen!

Auf unserer Rekognoszierwanderung standen wir plötzlich vor zwei Rehen. Eines war sehr neugierig und hat uns eingehend betrachtet, bis es sich dann doch in den sicheren Wald zurückzog. Und wir waren am fast einzigen Tag unterwegs, an dem es weder regnete noch schneite.

Also: Komm doch mit!

Wir laden Dich ein.

Peter und Pierre

Vorschau Anlass vom 3. November 2012

Hallo
in wenigen Tagen, am Samstag 3.11., treffen wir Männer uns erneut und lassen uns bei einer leichten Wanderung zum Thema:

„Wie sieht unsere persönliche Zukunft / Zukunftsperspektive aus?“

herausfordern. Wir werden von Sissach über Hügel und Aussichtspunkte zum Gisiberg wandern. Auf dem Weg werden wir Infos und Berichte zum Thema hören und miteinander darüber austauschen. An der Feuerstelle können wir Würste und Brot braten und uns verpflegen. Auf der Weiterwanderung nach Tenniken ist wiederum viel Zeit zum sich kennen zu lernen, zu berichten und auszutauschen.

Komm doch einfach mit!

Herzlich grüssen dich inzwischen

Pierre und Peter

Vorschau Anlass vom 15. September 2012

Hallo Freunde und zufällig Hineinschnuppernde

am Samstag 15. September ist wieder ein Treffen vorgesehen. Pierre und ich haben es rekognosziert, und vieles Schönes wird uns dabei erwarten.

Wir treffen uns wieder wie gewohnt beim Lebensspielraum hinter der Kantonalbank (in der Begegnungszone). Mit dem Bus fahren wir bis Eptingen. Die Wanderung führt uns zuerst Richtung Oberbölchen. Doch schon bald führt der Weg zum Hügelzug Ränggen, der einen nätürlichen Riegel zwischen Eptingen und Diegten bildet. Dort an einer unzugänglichen Stelle angelehnt an die natürliche Felswand stand vor 750 Jahren die Grottenburg Riedfels. Diesen Burgtyp gibt es sonst in der Schweiz nicht mehr. Heute sind die Grundmauern noch erhalten, dazu eine gute Beschreibung der ursprünglichen Burg und des Lebens der Herren von Eptingen in diesem Ort. Nach einer Besichtigung umgehen wir diese Felswand und gelangen am Mittag zu unserem Verpflegungsplatz, der Bergflue, die auf der Autobahn mit der Schweizerfahne gut erkenntlich ist. Von hier ist eine wunderbare Aussicht in den Baselbieter Jura und zum Bölchen. Auf dem weiteren Weg kommen wir an einer Gedenktafel für einen Waldfriedhof vorbei und schliesslich nach Oberdiegten zurück.

Inhaltlich werden wir uns mit dem Thema auseinandersetzen, wie wir Männer uns Belohnung selber geben können oder auch solche bewusst empfangen können. Denn allzuoft sind wir nicht nur spärlich mit dem Dank und Anerkennung an andere, sondern wir billigen uns dies auch selten zu. Damit schneiden wir uns von einer grossen Motivationsquelle ab.

Ich hoffe, Du bist nun „gluschtig“ geworden und kommst am Samstag 15. September mit uns auf die Wanderung zur Bergflue zwischen Eptingen und Diegten. Eine tolle Kameradschaft in sehr unkomplizierter Atmosphäre wird Dir gewiss sein.

Herzlich grüssen Dich

Pierre und Peter